📰 Aus dem Blog von Longevity-Influencer und Arzt Desmolysium | Immer müde: Warum hinter Erschöpfung oft mehr steckt als zu wenig Schlaf

Wenig Energie kann sich anfühlen, als wäre das ganze Leben zäh. Der Arzt und Longevity-Influencer Desmolysium beschreibt, dass viele Menschen genau das erleben: Sie sind „ständig müde“, obwohl ihre Blutwerte formal in Ordnung sind und sie den gut gemeinten Rat bekommen, einfach besser zu schlafen, sich mehr zu bewegen und gesünder zu essen. Andere landen bei fragwürdigen Tests und teuren Nahrungsergänzungsmitteln. Laut Autor steckt hinter anhaltender Müdigkeit jedoch oft eine Kombination konkreter Ursachen, die man systematisch suchen sollte, statt auf die eine Wunderpille zu hoffen.

Als wichtige Stellschrauben nennt er vor allem Schlafqualität und Schlafstörungen wie Schlafapnoe, den Blutdruck, der bei zu niedrigem Wert oft übersehen wird, den Hormonhaushalt mit Schilddrüse, Stresshormonen, Sexualhormonen, Wachstumshormon und Leptin, Depression und saisonale Tiefs, schlecht passende Ernährungsformen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Mängel an Eisen, Vitamin B12 oder Mineralstoffen. Auch eine zu geringe Kalorienzufuhr oder vergangene Crashdiäten, die den Stoffwechsel dauerhaft ausgebremst haben, spielen eine Rolle. Dazu kommen Darmprobleme, unterschwellige Entzündungen, Folgen von Infektionen wie Long Covid sowie aktuelle oder frühere Stimulanzien wie Amphetamine oder hohe Koffeinmengen. Schließlich spielen auch Sinn, Motivation und Beziehungen eine Rolle: Ein Leben ohne inneres „Warum“ kostet Energie, ein sinnvolles Ziel kann dagegen spürbar beleben. Und ein Rest bleibt genetisch, manche haben von Natur aus mehr Antrieb als andere.

💡 Was kannst Du daraus für Dich mitnehmen?

Wenn Du Dich dauerhaft erschöpft fühlst, lohnt ein systematischer Blick statt der nächsten Kaffeeportion oder des nächsten angesagten Supplements. Starte bei den Grundlagen: ausreichend und guter Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten mit genug Kalorien und Nährstoffen, weniger Dauerdiät und ein moderater Umgang mit Koffein und Alkohol. Achte darauf, wie Du Dich nach bestimmten Lebensmitteln fühlst, und führe bei Bedarf ein Energietagebuch. Lass ärztlich prüfen, ob Blutdruck, Eisen, B12, Schilddrüse, andere Hormone oder Entzündungszeichen auffällig sind, und sprich offen über Stimmung, Stress und Sinnfragen. Entscheidend ist meist kein einzelner Trick, sondern das Zusammenspiel mehrerer kleiner Korrekturen, die Deine Energie Schritt für Schritt zurückbringen können.

📰 Zum Artikel des Blogs von Desmolysium:

https://desmolysium.com/tired/

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